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Boxenstopp · Ideen fürs „dann"

Dein „dann"-Ideenkasten

Such dir dein „dann" hier aus — und schreib es auf dein Boxenstopp-Kärtchen.

So erkennst du ein gutes „dann"

Das „dann" ist etwas, das du TUST — eine Sache, bei der man dich dabei filmen könnte.

Stell dir vor, jemand filmt dich. Sieht man genau, was du machst? Dann ist es gut. Das „dann" ist nie das Ziel, sondern der erste Handgriff dorthin.

✕ kein „dann"„… dann konzentriere ich mich wieder." — Kann man nicht filmen. Das ist das Ziel, nicht der Weg.
✓ gutes „dann"„… dann lese ich den letzten Satz nochmal." — Das sieht man. Das kannst du sofort tun.
„Wenn ich merke, dass …, dann …."  — das „dann" findest du hier:
Ich bin weg
abgelenkt, unkonzentriert, Gedanken überall
  • … lese ich den letzten Satz nochmal
  • … fahre ich die Zeile mit dem Finger nach
  • … decke ich alles zu bis auf die eine Aufgabe
  • … stehe ich kurz auf und strecke mich
  • … atme ich dreimal tief durch, dann weiter
  • … lege ich das Handy außer Sichtweite
  • … sage ich mir leise, was ich gerade tue
  • … stelle ich einen Timer auf 5 Minuten
  • … lese ich die Aufgabe einmal laut
  • … mache ich mit dem Stift den ersten Strich
Ich bin genervt
angespannt, frustriert, sauer
  • … atme ich langsam aus: 4 ein, 6 aus
  • … sage ich mir: „Das geht vorbei"
  • … ziehe ich die Schultern hoch und lasse sie fallen
  • … öffne und schließe ich die Hände dreimal
  • … trinke ich einen Schluck Wasser
  • … mache ich nur den ersten Teil der Aufgabe
  • … lege ich den Stift kurz weg, Hände auf den Tisch
  • … zähle ich langsam bis 10
Es platzt raus
reinrufen, hetzen, nicht warten können
  • … zähle ich innerlich bis 5, bevor ich rede
  • … hebe ich die Hand und warte
  • … schreibe ich den Gedanken kurz auf einen Zettel
  • … atme ich einmal langsam durch die Nase
  • … lege ich die Hände auf den Tisch
  • … mache ich erst den Satz fertig, dann reagiere ich
  • … denke ich: „Mein Gedanke läuft nicht weg"
Ich kann das nicht
aufgeben wollen
  • … mache ich nur noch 2 Minuten weiter
  • … suche ich den allerkleinsten Schritt und mache nur den
  • … lese ich die Aufgabe langsam und unterstreiche, was ich verstehe
  • … schaue ich bei einem Beispiel nach
  • … sehe ich mir eine Aufgabe an, die schon klappt
  • … frage ich: „Womit fange ich an?"
  • … schreibe ich meine Frage auf
Zu viel auf einmal
überfordert, weiß nicht, wo anfangen
  • … decke ich alles bis auf eine Aufgabe zu
  • … mache ich eine Liste und kreise Nummer 1 ein
  • … schreibe ich nur den ersten Schritt auf
  • … sage ich mir: „Eine Sache nach der anderen"
  • … frage ich: „Was soll ich zuerst machen?"
  • … stelle ich einen Timer für die erste kleine Sache
Mir ist langweilig
zu leicht, unterfordert
  • … denke ich mir eine schwierigere Variante aus
  • … mache ich die Aufgabe auf Zeit
  • … gehe ich einen Schritt weiter als verlangt
  • … erfinde ich ein eigenes Beispiel
  • … erkläre ich es jemandem
  • … löse ich es auf zwei verschiedene Arten

Geht fast immer — wenn dir nichts einfällt

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